Wie entsteht Honig ?


Der komplexe Vorgang vom Nektar und Honigtau bis zum Entprodukt Honig, muss in mehreren Teilschritten beschrieben werden.

1. Der aufgenommene Nektar bzw. Tau der Sammlerbienen wird an die Stockbienen abgegeben

2. Lüften des Honigblaseninhalt zur Reduktion des Wassergehalts und zusätzlicher Invertierung der Rohstoffe

3. Einlagerung des halbreifen Honigs in die Wabenzellen und weiterer Ventilation zur Reduktion des Wassgehalts

4. Verdeckeln des reifen Honigs.



Der aufgenommene Nektar

Die Sammlerbiene oder auch Trachbiene saugt den Rohstoff mit ihrem Rüssel auf, hier wid er dann in die Honigblase der Biene gespeichert. Schon wärend der Aufnahme des Rohstoffes werden enzyme der Biene zugesetzt. Wenn die Trachtbiene zum Bienenstock zurückkehrt, wird der Inhalt der Honigblase hervorgwürgt und an die Stockbienen weitergegeben. Hierbei entsteht eine Kette, wobei jedesmal wenn der Honigblaseninhalt weitergegeben wird eine Reduktion des Wassergehalt und zusätze der Enzyme erfolgt. So das der Honig halbreif in die Wabben gelagert wird.

Lüften der Honigblase 

Da der eingetragen Honig noch zu Wassserreich ist und er ja nun haltbarer gemacht werden soll, muss der Wassergehalt reduziert werden und damit ein anstieg des Zuckergehalts. Die Stockbienen lassen aus ihrem Rüssel einen kleinen Tropfen Flüssigkeit heraus, saugen ihn wieder auf und wieder heraus. Diesen Vorgang wiederholen die Bienen bis zu 20 min. Dabei verdampft das Wasser . Dieser Vorgang wir als " Lüften der Honigblase" bezeichnet. Hierbei kann der Wassergehalt bereits auf 30-40% gesenkt werden. Gleichzeitig wird jedesmal körpereigene Enzyme beigemengt. 

Einlagerung des Honigs 

Beim einlagern in den Zellen werden die Zellen zunächsten erst wenig (1/3-1/4) gefüllt um eine bessere Verdampfung zu erziehlen. Besonders in der Nacht wird trockene Aussenluft , durch die Bienen, in den Stock gefächelt. Dies wird solange fortgesetzt bis ein Wassergehalt von >20% erreicht ist. 

Verdeckeln des reifen Honigs 

Wenn der Honig reif ist, wird er von den Bienen nochmals umgetragen. Zellen werden aufgefüllt und mit einem Undurchlässigen Wachsdeckel verschlossen. Das verdeckeln des Honigs ist für einem Imker das Zeichen das der Honig reif ist und somit entnommen und geschleudert werden kann. Selten kommt es vor das Honig von Bienen in einem Zustand verdeckelt wird wo der Wassergehalt noch zu hoch ist. Die Gefahr besteht darin, dass der Honig in den Zellen anfängt zu gären und somit ein Problem für Imker und Biene entsteht. Ein gegorener Honig ist für den Handel nicht mehr zulässig.