Inhaltsstoffe des Honig



Die Inhaltsstoffe des Honigs umfasst eine Vielzahl von Chem. Verbindungen 

1. Kohlenhydrate

2. Wasser

3. Enzyme, Diastase, Glucose-Oxidase, HMF, Amino- säuren, Aromastoffe, Minerallstoffe, Säuren, Vitamine, 

4. Proteine

5. Andere Inhaltsoffe 





Kohlenhydrate

Der Hauptbestandteil des Honigs sind Kohlenhydrate. Den grössten Anteil haben hier der Traubenzucker (Glucose) und der Fruchtzucker (Fructose). Daneben finden sich noch andere Zuckerarten. 

Wasser

Der Wassergehalt sollte zwischen 16-19% betragen. 

Enzyme

Enzyme sind Stoffe, die benötigt werden um gewisse Chem. Abläufe im Honig zu ermöglichen. D.h . das die Diastase und die Saccharae Enzyme sind, die die Bienen absondert um den von ihr aufgenommenen Nektar oder Honigtau und den enthaltenen Rohrzucker in Frucht- und Traubenzucker umzuwandeln. Dieses Enzym ist auch weiterhin wirksam, daher auch die unterschiedliche Halbwertzeit bei unterschiedlichen Lagertemperaturen. Die Glucose-Oxidase ist ein Enzym der Glucose in Wasserstoffperoxid umsetzt und dadurch der Honig eine Keimtötende Wirkung bekommt. Dieses Enzym ist lichtempfindlich, darum sollte man den Honig möglichst dunkel lagern. Die Abkürzung HMF bedeutet 5-(Hydroxymethyl)-Furfural. Das HMF entsteht durch einer irreversiblen Dehydration der Zucker. Frischer Honig enthält nur geringe Mengen HMF. Im Laufe der Zeit und bei Zuführung von wärme erhöht sich dieser Wert. Darum ist es ein wichtiger Anhaltspunkt zur Bewertung des Honigs für optimale Lagerung und evtl. Wärmeschäden. Die Honigverordnung schreibt einen max. Wert von 40mg/kg vor. Der DIB einen max. Wert von 15mg/kg. Aminosäuren sind natürliche Bestandteile der verschiedenen Honigsorten, daher kann dieser Wert gut für die Zuordnung der verschiedenen Trachten heran gezogen werden. Aromastoffe sind die u.a wichtigsten Beurteilungskriterien zur Bestimmung der verschiedenen Honigsorten. Da es eine vielzahl von Aromastoffen gibt, kann eine Aromastoffanalyse mit Chromatogramm aufschluss geben. Mineralstoffe gelangen von dem Nektar/ Honigtau in den Honig. Je nach Pflanze und Herkunft unterscheiden sich die Mineralstoffe und Menge. Kalium, Natrium, Magnesium und Eisen sind die Hauptbestandteile. Honig ist chem. betrachtet einen Säure (pH<7). Waldhonigsorten sind weniger sauer wie Blütenhonig. Die Hauptsächlichen Säuren sind Gluconsäure, Essigsäure, Buttersäure, Milchsäure, Zitronensäure, Ameisensäure, Maleinsäure und Oxalsäure. (Zur natürlichen Varoamilben werden u.a. Ameisen-, Butter-und Oxalsäure eingesetzt). Der Vitamingehalt des Honigs ist gering. Die Vitamine gelangen über die Pollen in den Honig. U.a sind folgende Vitamine im Honig enthalten; Vitamin A, K, B1,B2,C,E,B6.

Proteine

Proteine sind Eiweißstoffe . Die im Honig enthaltenen Proteine stammen teilweise von den Bienen und den Pflabzen ab. Der Gehalt an Proteinen im Honig ist stark schwankend.

Andere Inhaltsstoffe 

Im Honig gibt es noch eine Vielzahl andere Bestandteile, wie u.a Pollen der Trachtpflanzen, Planzeliche und Tierische Teile, Hefe, Algen, Pilzsporen. Wenn man sich die Frage stellt ob Honig auch giftig sein kann, muss man diese Frage mit ja beantworten. Es gibt Pflanzenarten die ein giftigen Nektar absondern, u.a. eine bestimmte Rhododendronart. Da aber unserer Honig, der in den Handeln gelangt, bis aufs genaueste kontrolliert wird, sollte man sich darüber aber keine Gedanken machen. Genauso gibt es einige Honigsorten die pharmakologisch interessant sind, siehe den Manukahonig.